{"id":11537,"date":"2025-08-01T10:02:49","date_gmt":"2025-08-01T10:02:49","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.zycus.com\/de\/?p=11537"},"modified":"2025-08-08T11:08:54","modified_gmt":"2025-08-08T11:08:54","slug":"indirekter-einkauf-leitfaden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zycus.com\/de\/blog\/indirekte-beschaffung\/indirekter-einkauf-leitfaden","title":{"rendered":"Indirekter Einkauf: Der vollst\u00e4ndige Leitfaden zu Best Practices 2025"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/h2>\n<p>Dieser Leitfaden bietet einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber den indirekten Einkauf \u2013 jene Beschaffungsprozesse, die den Unternehmensalltag unterst\u00fctzen, ohne direkt ins Endprodukt einzuflie\u00dfen. Mit Einsparpotenzialen von bis zu 25% der Ausgaben ist der indirekte Einkauf ein strategischer Hebel f\u00fcr Unternehmen. Der Artikel beleuchtet Herausforderungen wie Maverick Buying und mangelnde Datentransparenz, stellt bew\u00e4hrte Strategien wie Kategoriemanagement vor und zeigt, wie Digitalisierung und KI den indirekten Einkauf revolutionieren.<\/p>\n<h2>Was ist indirekter Einkauf?<\/h2>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Was genau versteht man unter indirektem Einkauf?<\/p>\n<p><strong>Antwort:<\/strong> Indirekter Einkauf umfasst alle Waren und Dienstleistungen, die ein Unternehmen f\u00fcr seinen t\u00e4glichen Betrieb ben\u00f6tigt, die aber nicht direkt in das Endprodukt einflie\u00dfen. Denken Sie an IT-Equipment, B\u00fcromaterial oder Reinigungsdienstleistungen \u2013 alles, was den Gesch\u00e4ftsbetrieb am Laufen h\u00e4lt, ohne Teil des verkauften Produkts zu werden.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Worin unterscheidet sich indirekter vom direkten Einkauf?<\/p>\n<p><strong>Antwort:<\/strong> Der direkte Einkauf beschafft Materialien, die unmittelbar Teil des Endprodukts werden \u2013 wie Rohstoffe oder Bauteile. Der indirekte Einkauf hingegen k\u00fcmmert sich um alles, was den Betrieb unterst\u00fctzt. Ein einfaches Beispiel: In einer Autofabrik geh\u00f6ren Stahlbleche zum direkten Einkauf, w\u00e4hrend die Software f\u00fcr die Buchhaltung zum indirekten Einkauf z\u00e4hlt.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Welche typischen Kategorien umfasst der indirekte Einkauf?<\/p>\n<p><strong>Antwort:<\/strong> Der indirekte Einkauf deckt ein breites Spektrum ab: von <a href=\"https:\/\/www.gartner.com\/en\/procurement-operations\/topics\/it-procurement\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">IT-Ausstattung und Software<\/a> \u00fcber B\u00fcromaterial und M\u00f6bel bis hin zu Facility Management, Reinigungsdiensten, Marketing- und Beratungsleistungen sowie Reisekosten und Veranstaltungen. Laut <a href=\"https:\/\/www2.deloitte.com\/us\/en\/pages\/risk\/articles\/third-party-risk-management-global-survey.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Deloitte&#8217;s Third-Party Risk Management Survey<\/a> umfasst der indirekte Einkauf durchschnittlich \u00fcber 40 verschiedene Ausgabenkategorien, was seine besondere Komplexit\u00e4t erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Wie gro\u00df ist der Anteil des indirekten Einkaufs am Gesamteinkaufsvolumen?<\/p>\n<p><strong>Antwort:<\/strong> Typischerweise macht der indirekte Einkauf zwischen 15 und 30 Prozent des gesamten Einkaufsvolumens aus. Das klingt vielleicht nach wenig im Vergleich zum direkten Einkauf, aber stellen Sie sich vor: Bei einem mittelst\u00e4ndischen Unternehmen k\u00f6nnen das schnell mehrere Millionen Euro sein!<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Warum ist der indirekte Einkauf oft schwieriger zu steuern?<\/p>\n<p><strong>Antwort:<\/strong> Anders als beim direkten Einkauf wird der indirekte Einkauf h\u00e4ufig dezentral von verschiedenen Abteilungen durchgef\u00fchrt. Hinzu kommt eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl an Lieferanten mit kleineren Bestellmengen. Diese Fragmentierung macht die zentrale Steuerung und Kontrolle zu einer echten Herausforderung.<\/p>\n<h2>Warum indirekter Einkauf f\u00fcr Unternehmen wichtig ist<\/h2>\n<p>Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum so viele Unternehmen den indirekten Einkauf neu strukturieren? Der Grund ist einfach: Hier schlummert enormes Potenzial! Laut <a href=\"https:\/\/www.mckinsey.com\/capabilities\/operations\/our-insights\/transforming-procurement-for-the-2020s\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">McKinsey-Studien<\/a> k\u00f6nnen Unternehmen durch systematische Steuerung <a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/de\/knowledge-hub\/whitepaper\/source-to-pay-transformation-roi\">bis zu 25% ihrer indirekten Ausgaben einsparen<\/a>. Diese Einsparungen wirken sich direkt auf Ihr Betriebsergebnis aus.<\/p>\n<p>Denken Sie an den indirekten Einkauf nicht nur als Kostenfaktor, sondern als strategischen Hebel. Wenn Sie Bedarfe b\u00fcndeln, erzielen Sie bessere Konditionen bei Lieferanten und vermeiden doppelte Bestellungen. Das ist wie beim Gro\u00dfeinkauf im Supermarkt \u2013 je mehr Sie auf einmal kaufen, desto g\u00fcnstiger wird&#8217;s pro St\u00fcck.<\/p>\n<p>Aber es geht nicht nur ums Geld. Standardisierte Abl\u00e4ufe im indirekten Einkauf machen Ihre Prozesse effizienter. Statt dass jede Abteilung ihre eigene Suppe kocht, folgen alle demselben Rezept. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch den Verwaltungsaufwand erheblich.<\/p>\n<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt: Risikominderung. <a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/de\/customers\/oel-und-gassektor-beschaffung-zycus-s2p-suite\">Ein strukturierter Beschaffungsprozess mit klaren Freigaben und sorgf\u00e4ltiger Lieferantenauswahl<\/a> sch\u00fctzt Ihr Unternehmen vor b\u00f6sen \u00dcberraschungen. Sie kennen das vielleicht \u2013 ein wichtiger Lieferant f\u00e4llt aus, und pl\u00f6tzlich steht alles still. Mit einem gut organisierten indirekten Einkauf minimieren Sie solche Risiken durch bessere \u00dcberwachung und Alternativstrategien.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht: Die strategische Bedeutung des indirekten Einkaufs wird zunehmend erkannt. In vielen Unternehmen wird dieser Bereich inzwischen genauso <a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/de\/customers\/zycus-s2p-europaeisches-bank-finanzunternehmen-beschaffung\">professionell gesteuert wie der direkte Einkauf<\/a> \u2013 und das aus gutem Grund, wie die <a href=\"https:\/\/www.procurementleaders.com\/resources\/procurement-strategy-guide\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Procurement Leaders Strategy Guide<\/a> zeigt.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufige Herausforderungen im indirekten Einkauf<\/h2>\n<p>Im indirekten Einkauf gibt es typische Schwierigkeiten, die Abl\u00e4ufe verlangsamen und Einsparungen erschweren. Hier sind die drei gr\u00f6\u00dften Herausforderungen:<\/p>\n<h3>1. Maverick Buying begrenzen<\/h3>\n<p>Maverick Buying bedeutet, dass Mitarbeiter ohne Freigabe einkaufen \u2013 also au\u00dferhalb der festgelegten Einkaufsprozesse. Das passiert oft, wenn es keine klaren Regeln gibt oder wenn unter Zeitdruck gehandelt wird.<\/p>\n<p>Dies f\u00fchrt zu h\u00f6heren Kosten, geringerer Kontrolle \u00fcber Ausgaben und fehlender Einhaltung interner Vorgaben. In deutschen Unternehmen machen solche Eink\u00e4ufe etwa 20-30% aller Beschaffungsvorg\u00e4nge aus.<\/p>\n<p>Um Maverick Buying zu reduzieren, helfen:<\/p>\n<ul>\n<li>Klare Einkaufsrichtlinien<\/li>\n<li>Einfache, digitale Freigabeprozesse<\/li>\n<li>Schulungen f\u00fcr Mitarbeiter<\/li>\n<\/ul>\n<h3>2. Daten und Ausgabentransparenz schaffen<\/h3>\n<p>Im indirekten Einkauf sind Informationen \u00fcber Ausgaben oft \u00fcber viele Abteilungen verstreut. Diese Daten sind manchmal unvollst\u00e4ndig oder nicht einheitlich erfasst.<\/p>\n<p>Ein zentraler \u00dcberblick \u00fcber die Ausgaben \u2013 durch Spend Analysis \u2013 erleichtert die Auswertung. Dazu werden alle Daten zusammengef\u00fchrt, systematisch erfasst und mit digitalen Tools ausgewertet.<\/p>\n<p><strong>Spend Visibility:<\/strong> Die Transparenz \u00fcber alle Ausgaben ist der erste Schritt, um den indirekten Einkauf zu optimieren. Nur was gemessen wird, kann auch verbessert werden.<\/p>\n<h3>3. Stakeholdermanagement verbessern<\/h3>\n<p>Indirekter Einkauf betrifft viele verschiedene Abteilungen mit eigenen Anforderungen. Diese Vielfalt macht die Abstimmung zwischen den Beteiligten anspruchsvoll.<\/p>\n<p>Eine bessere Zusammenarbeit entsteht durch regelm\u00e4\u00dfige Kommunikation und klare Rollenverteilungen. Abteilungen, die von der Beschaffung betroffen sind, werden fr\u00fchzeitig eingebunden, um Prozesse abzustimmen.<\/p>\n<h2>Strategien und Best Practices f\u00fcr mehr Effizienz<\/h2>\n<p>Mit klaren Methoden l\u00e4sst sich der indirekte Einkauf effizient steuern. Die folgenden Best Practices bieten eine strukturierte Herangehensweise zur Prozessverbesserung.<\/p>\n<h3>1. Kategoriemanagement etablieren<\/h3>\n<p>Kategoriemanagement bedeutet, \u00e4hnliche G\u00fcter und Dienstleistungen in Gruppen zu b\u00fcndeln. Diese Gruppen werden als Kategorien bezeichnet und einzeln analysiert.<\/p>\n<p><strong>Definition:<\/strong> Kategoriemanagement ist die Planung und Steuerung von Warengruppen mit dem Ziel, Kosten zu reduzieren und Qualit\u00e4t zu sichern.<\/p>\n<p><strong>Vorteile:<\/strong> Durch geb\u00fcndelte Nachfrage entstehen bessere Verhandlungsm\u00f6glichkeiten, und das Wissen \u00fcber einzelne Kategorien kann gezielter eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Der Prozess umfasst die Identifikation von Kategorien, die Analyse von Bedarfsmustern und die Entwicklung passender Beschaffungsstrategien. Typische Kategorien sind IT-Hardware, Facility Services oder Marketingdienstleistungen.<\/p>\n<h3>2. Lieferantenbasis konsolidieren<\/h3>\n<p>Eine gro\u00dfe Anzahl an Lieferanten f\u00fchrt zu hohem Verwaltungsaufwand. Die Konsolidierung bedeutet, die Anzahl der Lieferanten zu reduzieren, ohne Risiken einzugehen.<\/p>\n<p>Bei der Analyse der Lieferantenstruktur werden Doppelungen, geringe Ausgabenanteile und ungenutzte Vertr\u00e4ge gepr\u00fcft. Gr\u00f6\u00dfere Einkaufsvolumen bei weniger Lieferanten f\u00fchren zu besseren Konditionen und stabileren Beziehungen.<\/p>\n<p>Wichtig ist dabei, alternative Anbieter zu ber\u00fccksichtigen, um Abh\u00e4ngigkeiten zu vermeiden. Lieferanten werden regelm\u00e4\u00dfig nach Leistung, Preis und Zuverl\u00e4ssigkeit bewertet.<\/p>\n<h3>3. Richtlinien und Governance implementieren<\/h3>\n<p>Governance im Einkauf sorgt f\u00fcr einheitliche Abl\u00e4ufe und klare Zust\u00e4ndigkeiten. Dies umfasst Richtlinien, die alle Beteiligten verbindlich anwenden.<\/p>\n<p>Einkaufsrichtlinien enthalten:<\/p>\n<ul>\n<li>Genehmigungsprozesse mit definierten Freigabestufen<\/li>\n<li>Wertgrenzen f\u00fcr Bestellungen<\/li>\n<li>Klare Rollenverteilungen und Verantwortlichkeiten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Automatisierte Systeme pr\u00fcfen, ob alle Vorgaben eingehalten werden. Beteiligte werden regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber \u00c4nderungen informiert und in Schulungen eingebunden.<\/p>\n<h3>4. Kosten und Risiken mit Tools \u00fcberwachen<\/h3>\n<p>Digitale Systeme unterst\u00fctzen bei der Erfassung und Analyse von Kosten und Risiken. Diese Tools liefern strukturierte Daten f\u00fcr die Entscheidungsfindung.<\/p>\n<p>Bei der <a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/de\/solution\/spend-analysis\">Spend Analysis werden Ausgaben nach Kategorien, Abteilungen und Lieferanten analysiert<\/a>. Die Datenbasis wird zentral zusammengef\u00fchrt. Lieferantenrisiken, Vertragslaufzeiten und Abweichungen im Prozess werden bewertet.<\/p>\n<p>Wichtige Kennzahlen (KPIs) sind Einsparpotenziale, die H\u00e4ufigkeit nicht genehmigter Bestellungen und Bearbeitungszeiten. Die Ergebnisse werden regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft und Ma\u00dfnahmen angepasst.<\/p>\n<h2>Digitalisierung und Automatisierung im indirekten Einkauf<\/h2>\n<p>Die Digitalisierung ver\u00e4ndert den indirekten Einkauf grundlegend. Sie macht Abl\u00e4ufe schneller, transparenter und nachvollziehbarer. Softwarel\u00f6sungen \u00fcbernehmen Routineaufgaben und erm\u00f6glichen den Zugriff auf Daten in Echtzeit.<\/p>\n<h3>1. E-Procurement-Plattformen einf\u00fchren<\/h3>\n<p>E-Procurement-Systeme bilden den gesamten Beschaffungsprozess digital ab. Sie umfassen Funktionen wie Katalogmanagement, elektronische Genehmigungen und Berichte zur Auswertung.<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung erfolgt in mehreren Schritten. Nutzer werden in den Prozess einbezogen und geschult. Alle Daten werden systematisch erfasst, und die Abl\u00e4ufe werden schneller und nachvollziehbar.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Vorteil ist der Self-Service: Mitarbeiter k\u00f6nnen ihre Bedarfe selbst erfassen, verfolgen und verwalten, ohne den Einkauf bei jeder Anfrage einzubeziehen.<\/p>\n<h3>2. KI-gest\u00fctzte Analysen nutzen<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/de\/blog\/einsparungsmanagement\/wie-ki-das-ausgabenmanagement-transformiert-von-manuellen-prozessen-zur-automatisierung\">K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) unterst\u00fctzt bei der Auswertung gro\u00dfer Datenmengen<\/a> im indirekten Einkauf. KI kann Beschaffungsdaten automatisch analysieren und nach Warengruppen zuordnen.<\/p>\n<p>Mithilfe von Predictive Analytics lassen sich zuk\u00fcnftige Bedarfe modellieren. Aufgaben wie das Pr\u00fcfen von Rechnungen oder das Erkennen von Anomalien erfolgen automatisiert.<\/p>\n<p>Die Analyse liefert Informationen, die in die Planung und Steuerung des Einkaufsprozesses einflie\u00dfen. So wird der strategische Einkauf durch Technologie unterst\u00fctzt.<\/p>\n<h3>3. Prozessabl\u00e4ufe standardisieren<\/h3>\n<p>Einheitliche Prozesse sorgen f\u00fcr Klarheit im indirekten Einkauf. Standardisierung reduziert Fehler und vereinfacht die sp\u00e4tere Automatisierung.<\/p>\n<p>Zu den Prozessen, die standardisiert werden, geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Anlegen von Bedarfen<\/li>\n<li>Genehmigungsprozesse<\/li>\n<li>Die Aufnahme neuer Lieferanten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mitarbeiter werden fr\u00fchzeitig einbezogen und erhalten gezielte Schulungen. Die Wirksamkeit l\u00e4sst sich anhand von Kennzahlen wie Bearbeitungszeit, Fehlerquote oder Nutzerzufriedenheit bewerten.<\/p>\n<h2>Zukunft des indirekten Einkaufs<\/h2>\n<p>Der indirekte Einkauf wird in den n\u00e4chsten Jahren st\u00e4rker von technologischen und gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen beeinflusst. Unternehmen ber\u00fccksichtigen vermehrt ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) bei der Auswahl von Lieferanten und Produkten.<\/p>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werden genutzt, um Daten zu analysieren, Muster zu erkennen und Prozesse automatisch auszuf\u00fchren. Durch diese Technologien lassen sich Bedarfe vorhersagen oder Lieferantenrisiken fr\u00fchzeitig erkennen.<\/p>\n<p>Viele Organisationen setzen auf integrierte Source-to-Pay-L\u00f6sungen. Diese Systeme verbinden alle Schritte vom Bedarf \u00fcber die Bestellung bis zur Bezahlung in einer Plattform. So entsteht ein durchg\u00e4ngiger, digital gesteuerter Prozess.<\/p>\n<p>Die Rolle der Einkaufsfachkr\u00e4fte ver\u00e4ndert sich ebenfalls. Neben klassischem Verhandlungsgeschick sind Kompetenzen im Umgang mit Daten, digitalen Tools und analytischem Denken gefragt. Der indirekte Einkauf entwickelt sich zu einem datenbasierten Funktionsbereich.<\/p>\n<h2>Den indirekten Einkauf optimieren &#8211; n\u00e4chste Schritte<\/h2>\n<p>Indirekter Einkauf umfasst viele unterschiedliche Ausgabenkategorien und Prozesse. Der erste Schritt zur Verbesserung ist <a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/de\/knowledge-hub\/whitepaper\/beschaffungsfehler-und-ki-loesungen\">eine strukturierte Spend Analysis<\/a>. Dabei werden alle indirekten Ausgaben gesammelt, klassifiziert und analysiert.<\/p>\n<p>Nach der Analyse folgt die Definition klarer Warengruppen und Richtlinien. Kategorien wie IT, Facility Management oder Marketing werden dabei einzeln betrachtet. F\u00fcr jede Kategorie lassen sich spezifische Strategien entwickeln.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/de\/solution\/e-procurement\">Digitale E-Procurement-Systeme<\/a> erm\u00f6glichen die Abbildung dieser Prozesse in einer einheitlichen Plattform. Dazu geh\u00f6ren Funktionen wie elektronische Freigaben, Katalogbeschaffung und Reporting. <a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/de\/solution\/source-to-pay\/genai-powered-procurement-apps\">KI-basierte Werkzeuge unterst\u00fctzen bei der Kategorisierung<\/a> von Ausgaben.<\/p>\n<p>Zycus bietet eine <a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/de\/solution\/merlin-agentic-ai-platform\">Source-to-Pay Suite mit KI-gest\u00fctzten Modulen<\/a> an. Diese umfasst <a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/de\/solution\/procure-to-pay\/e-invoicing\/matching-workflow-software\">automatisierte Rechnungspr\u00fcfung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/de\/solution\/procure-to-pay\/e-procurement\/requisition-management-software\">digitale Bedarfsanforderungen<\/a> und Lieferantenmanagement. Die Plattform ist f\u00fcr Unternehmen mit dezentralen Strukturen und komplexen Einkaufsanforderungen konzipiert.<\/p>\n<h3>FAQs<\/h3>\n<p><strong>Q1. Welche Waren und Dienstleistungen geh\u00f6ren zum indirekten Einkauf?<\/strong><\/p>\n<p>Indirekter Einkauf umfasst G\u00fcter und Dienstleistungen, die f\u00fcr den t\u00e4glichen Betrieb eines Unternehmens ben\u00f6tigt werden, aber nicht ins Endprodukt einflie\u00dfen. Dazu z\u00e4hlen IT-Ausstattung, B\u00fcromaterial, Beratungsleistungen, Facility Management, Gesch\u00e4ftsreisen und Marketingaktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p><strong>Q2. Wie misst man den Erfolg von Optimierungen im indirekten Einkauf?<\/strong><\/p>\n<p>Der Erfolg wird durch verschiedene Kennzahlen gemessen: Kosteneinsparungen, verbesserte Prozessgeschwindigkeit, Einhaltung von Richtlinien und Verringerung nicht genehmigter Eink\u00e4ufe (Maverick Buying). Digitale Systeme erfassen diese Daten automatisch.<\/p>\n<p><strong>Q3. Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit im indirekten Einkauf?<\/strong><\/p>\n<p>Nachhaltigkeit im indirekten Einkauf bezieht sich auf die Auswahl von Lieferanten, die Umweltstandards einhalten, Ressourcen schonen und soziale Vorgaben ber\u00fccksichtigen. Unternehmen integrieren zunehmend ESG-Kriterien in ihre Lieferantenauswahl und Einkaufsprozesse.<\/p>\n<p><strong>Q4. Wie beginnt man mit der Optimierung des indirekten Einkaufs?<\/strong><\/p>\n<p>Die Optimierung beginnt mit einer Analyse der bestehenden Ausgaben (Spend Analysis). Danach erfolgt eine strukturierte Kategorisierung der Einkaufsbereiche. Auf dieser Grundlage lassen sich Richtlinien festlegen und <a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/de\/knowledge-hub\/intake-management-reifegrad-von-chaos-zu-kontrolle\">digitale L\u00f6sungen einf\u00fchren, um Abl\u00e4ufe zu standardisieren<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Verwandte Lekt\u00fcren:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/de\/knowledge-hub\/intake-management-reifegrad-von-chaos-zu-kontrolle\/\" data-faitracker-click-bind=\"true\">Intake Management Reifegrad \u2013 Von Chaos zu Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/knowledge-hub\/research-report\/2025-purchase-to-pay-trends-hackett-group\" data-faitracker-click-bind=\"true\">Purchase-to-Pay (P2P)-Trends und Erkenntnisse 2025: Wichtige Herausforderungen, Automatisierung und KI-gesteuerte Strategien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zycus.com\/campaigns\/zycus-named-a-leader-in-the-idc-marketscape-worldwide-ai-enabled-source-to-pay-2025-vendor-assessment-applications?zycussidc=\" data-faitracker-click-bind=\"true\">Zycus wurde im IDC MarketScape: Worldwide AI-Enabled Source-to-Pay 2025 Vendor Assessment als f\u00fchrend eingestuft.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung Dieser Leitfaden bietet einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber den indirekten Einkauf \u2013 jene Beschaffungsprozesse, die den Unternehmensalltag unterst\u00fctzen, ohne direkt ins Endprodukt einzuflie\u00dfen. Mit Einsparpotenzialen von bis zu 25% der Ausgaben ist der indirekte Einkauf ein strategischer Hebel f\u00fcr Unternehmen. Der Artikel beleuchtet Herausforderungen wie Maverick Buying und mangelnde Datentransparenz, stellt bew\u00e4hrte Strategien wie Kategoriemanagement [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":39,"featured_media":11538,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"default","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"set","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[55],"tags":[],"class_list":["post-11537","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-indirekte-beschaffung"],"acf":[],"authors":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zycus.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11537","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zycus.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zycus.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zycus.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/39"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zycus.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11537"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.zycus.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11537\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11566,"href":"https:\/\/www.zycus.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11537\/revisions\/11566"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zycus.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11538"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zycus.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11537"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zycus.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11537"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zycus.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11537"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}